©fae 2024, künstlerische Intervention «Aufploppen»
Intermediale Kunsttherapie eignet sich für alle Menschen, die psychisch gesund bleiben oder (wieder) werden wollen. In begleiteten Quergängen unterstütze ich Menschen in herausfordernden oder sich im Umbruch befindenden Lebenssituationen. Quergänge sind präventiv wirksam. Das spielen mit Sprache, Imagination und Körper steigert die Lebensfreude, fördert die Beziehungsfähigkeit und wirkt ausgleichend – besonders bei leistungsorientierten, beruflichen Tätigkeiten. Teams oder Gruppen, die Neues wagen oder Festgefahrenes auflösen möchten erfahren durch intermediales Wirken Mut für neuen Perspektiven und Stärkung der Gemeinschaft.
©fae 2024, «Spuren»
Die Erwartung stets perfekt sein zu müssen, wird von vielen Medien suggeriert und oft auch gesellschaftlich überinterpretiert. Schüler:innen, Auszubildende, Berufstätige – eigentlich uns Allen, gelingt es nicht immer, eine positive Einstellung zu den an uns gestellten Anforderungen zu bewahren. Durch das «kreative ins Handeln kommen» können Ressourcen und Stärken neu benannt werden. Hürden und Schicksalsschläge lernst du selbstbewusst und aufgeschlossen mit gestärkter Resilienz zu begegnen.
Intermediale Quergänge wirken sich positiv auf das psychosoziale Wohlbefinden der Teilnehmerinnen aus. Sie führen signifikanten Verbesserungen in den Bereichen Körperbild, Selbstwirksamkeit, Lebensqualität, Sexualität und Stress herbei. Jede Frau empfindet ihre Situation anders. Hochgefühl und Niedergeschlagenheit, Müdigkeit und Energieschübe gehen nebeneinander her. Diese Stimmungswelten können Frauen sinnlich und sinnvoll wahrnehmen und vom körperlichen Empfinden zum leiblichen, individuell ausgestalteten Ausdruck gelangen.
Neurodivergente Kinder und junge Erwachsene bringen einzigartige Fähigkeiten, Talente und Perspektiven mit. Mit den Methoden der intermedialen Kunsttherapie werden sie darin gestärkt ihre Einzigartigkeit und Vielfältigkeit wahrzunehmen und anzuerkennen. Ihre unkonventionelle Denkweise, neuartigen Lösungsansätze und weltumfassenden Sichtweise bereichern das Umfeld und tragen zu einer vielfältigen, inklusiven Gesellschaft bei.
©fae 2024, «Spuren»
Viele Klient:innen empfinden den Übergang vom Klinikaufenthalt in die alte Umgebung als belastend. Intermediale Kunsttherapie wirkt unterstützend um die Tagesstruktur im privaten Umfeld wieder aufzunehmen und sich darin wieder oder neu zu orientieren.
Berufswechsel, Trennung, Ortswechsel erfordern Offenheit für Neues und können sich gerade darum blockierend auswirken. Die verschiedenen gestalterischen Methoden der intermedialen Kunsttherapie können genutzt werden um den Lebensweg aufzuzeichnen, Fügungen sichtbar zu machen, Vergangenes auszudrücken, Wegweisendes zu würdigen und sich die Zukunft auszumalen
Kunsttherapie kann Menschen, die sich von jemandem verabschieden müssen im sinnhaften Erleben der Trauer unterstützen. Das Arbeiten mit kreativen Methoden und Transformieren von Erinnerungen hilft, den Gefühlen Gestalt zu geben und die geschiedene oder verstorbene Person im Leben neu zu orten.
©fae 2023, intermediate Intervention «Summe des Ganzen»
Alle gezeigten Werke (bewegte Bilder, Fotos, Illus etc.) sind urheberrechtlich geschützt.
Sie sind im Rahmen verschiedener künstlerischer Interventionen entstanden. ©fae